ABCD-Treffen in Aachen - Streetscooter Zukunft in Aachen

Geschrieben am 01.09.2017 12:30 von Frank Prömpeler

Aachen. Ganz ohne Maskerade und Alaaf, pardon Helau, ist hier in Aachen das karnevalistische Gipfeltreffen über die Bühne gegangen. Es findet jedes Jahr in einer anderen rheinischen Hochburg statt. In diesem Jahr war der FestAusschussAachener Karneval 1935 e. V. an der Reihe.

Bei angenehmen Temperaturen stand die Zusammenkunft der Spitzenvertreter des rheinischen Brauchtums ganz im Zeichen des freundschaftlichen Miteinanders und gemeinsamen Gedankenaustauschs. Dass beim sogenannten ABCD-Treffen der Festkomitees Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf, nebenbei auch die Geselligkeit gepflegt wird, versteht sich von selbst.

Diesmal zog es wieder rund 50 Karnevalsfunktionäre aus den Hochburgen auf die Teststrecke von Streetscooter nach Avantis. Dorthin hatten die Öcher als Gastgeber in Zusammenarbeit mit dem EMobilPrimus "Streetscooter" geladen - Ein ambiente voller Innovationen und Wissenswertes rund um die E-Mobilität.

Zusammen mit dem Direktor Marketing und Vertrieb des Unternehmens, Marcus Arens, begrüßte der Präsident des AAK, Frank Prömpeler, die Delegierten, bevor es auf die Teststrecke ging. Zur Einführung eine kurze Unternehmenschronik und dem Hinweis, dass die Post inzwischen in Bonn zu 100% elektrisch unterwegs ist. Innovation ist also möglich, wenn man es denn auch macht. Zu den ABCD Jecken hat er eine passende Beziehung. In Aachen ist Streetscooter zu Hause, in Bonn der Eigentümer der inzwischen 100%igen DHL Tochter, in Cologne hat er mal gewohnt und in Düsseldorf ist er zu Hause. Dieses Treffen ist und war auch für ihn etwas Besonderes.

Man nimmt in der StreetScooter Heimatstadt als Unternehmen mit der Belegschaft natürlich im Rosenmontagszug teil. In diesem Jahr z. B. unter dem Motto Future Lab, vür trecke bau elektrisch öm der Eck. Für das Unternehmen sei das fröhliche Brauchtum eine ganz besondere Art der Begegnung und trägt auch die StreetScooter-Idee in die Welt hinaus, sagte Marcus Arens. Der rheinische Karneval stehe für Offenheit und Freude. "Gerne geben wir etwas zurück, indem wir uns vor Ort engagieren." Aachen strebt an, bundesweit den ersten emmisionsfreien Rosenmontagszug auf die Strecke zu bringen.

Derweil die Sonne auch den anwesenden Damen ins Weinglas lachte. Soll heißen: Karneval im Rheinland ist nicht mehr allein nur Männer-Domäne, wie man beim Vier-Städte-Treffen sehen konnte. Wie überhaupt gepflegte Getränke und lukullische Genüsse vom Buffet die Runde machten. Frank Prömpeler, der Präsident des AAK, sinnierte in seiner Grußadresse gerade in der heutigen Zeit über die Bedeutung des Brauchtums Rheinischer Karneval als immaterielles Kulturerbe auf der deutschen UNESCO Liste und die Verantwortung und Verpflichtung der vier Träger zum Erhalt dieses Brauchtums. Gemeinsam arbeiten die vier Karnevalshochburgen nicht nur an neuen Konzepten für einen zeitgemäßen Erhalt des Brauchtums, sondern auch an den Sicherheitskonzepten für die Karnevalsumzüge in den Städten.

In der Hauptsache aber nutzten die Karnevals-Organisatoren das Treffen wie immer zu zwanglosen Gesprächen rund um das fröhliche Brauchtum. Ein Schwerpunkt waren unter anderem die Planungen für das Europäische Kulturjahr 2018 und daraus resultierende gemeinsame Aktionen, die in Aachen mit gemeinsamen Motto von AAK und Domkapitel schon begonnen haben.

Zum Abschluss bedankten sich Marlies Stockhorst aus Bonn, Michael Laumen aus Düsseldorf und Christoph Kuckelkorn aus Köln bei den Öchern mit einem dreifach "Helaaf" für diesen Abend mit der gelungenen Verquickung von Innovationen und Karneval.

Den nächsten "Gipfel" richtet im kommenden Jahr das Festkomitee Kölner Karneval aus.

 

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