Statt Sturm und Regen fallen Kamelle vom Himmel

Über 130 000 Jecke feierten den Rosenmontagszug – Dank an alle Entscheidungsträger

Geschrieben am 08.02.2016 19:15 von Hans Creutz

Aachen. Freude schenken und teilen – das sind beim Öcher Rosenmontagszug seit jeher die wichtigsten Anliegen. Und pure Freude herrschte beim FestAusschuss Aachener Karneval (AAK) als Veranstalter des närrischen Lindwurms vor allem darüber, dass sich Petrus am Ende doch mit den Öecher Jecken verbündet hatte.

Der bange Blick zum Himmel jedenfalls stellte sich als überflüssig heraus. Tatsächlich war vom angekündigten Sturmtief während des närrischen Lindwurms wenig zu sehen. Waren es zu Beginn des Zuges ein paar Regentropfen, fielen im weiteren Verlauf nur noch Kamelle und Plüschtiere vom Himmel. Zeitweise „vergoldeten“ sogar ein paar Sonnenstrahlen den Zug.

„Nach den Absagen der Umzüge in den Hochburgen Mainz und Düsseldorf hatten es sich Verantwortlichen des FestAusschusses Aachener Karneval (AAK) und die Partner der Koordinierungsstelle, bestehend aus Stadt Aachen, Ordnungsamt, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste, wirklich nicht leicht gemacht, den Umzug an den Start zu bringen“, dankt AAK-Präsident Frank Prömpeler allen Entscheidungsträgern. Nach den Wetterprognosen vom frühen Morgen konnten wir aber sicher sein, dass das Wetter mitspielt.“

Nach offiziellen Angaben des FestAusschusses Aachener Karneval säumten rund 130 000 Zuschauer den Straßenrand entlang der Zugstrecke. Gestartet war der Rosenmontagszug mit einigen am Vortag getroffenen Präventivmaßnahmen. Vorsichtshalber hatte man unter anderem Pferden und Gespannen eine Absage erteilt. Dafür waren die Reiterstaffeln diesmal zu Fuß unterwegs.

Wenig Arbeit hatte auch das Sicherheitspersonal. „Insgesamt war der Zug eine friedliche und wie immer fröhliche Demonstration gegen Griesgram und Muckertum, was nicht zuletzt auch der erhöhten Polizeipräsenz geschuldet war“, bilanziert AAK-Präsident Frank Prömpeler. „Im Schulterschluss mit allen Kräften, und dazu gehören auch die beiden Zugleiter Günther Hintzen und Dirk Engels, konnte eigentlich nur alles (wenn auch mit etwas Glück) reibungslos über die Bühne laufen.“

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