Vereine treffen Journaille

AAK hatte ins Aachener Medienhaus eingeladen - Austausch auf Augenhöhe

Geschrieben am 22.12.2015 06:02 von Hans Creutz

„Ich denke, man hat deutlich gesehen, wie anregend eine solche Veranstaltung doch sein kann. Die Anliegen der Karnevalsvereine sind deutlich geworden, andererseits auch die Sachzwänge der Aachener Printmedien“, bilanzierte am Ende einer gelungenen Veranstaltung der Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragte des FestAusschusses Aachener Karneval (AAK) Hans Creutz.


Der erst seit September 2015 amtierende neue AAK-Vorstand hatte zum Presse-Meeting ins Medienhaus an der Dresdener Straße eingeladen und knapp 40 Vertreter querbeet durch die Öcher Karnevalsvereine waren dem Aufruf gefolgt.


Wie geht Pressearbeit, wann ist sie angebracht und vor allem zielführend? – Antworten auf diese und viele andere Fragen gaben die drei federführenden Lokalredakteure Hans-Peter Leisten (Aachener Zeitung), Holger Richter (Aachener Nachrichten) sowie der stellvertretende Redaktionsleiter des Super Sonntag Verlages,Thomas Hannappel, auf dem Podium. Der FestAusschuss Aachener Karneval habe diesen Ort bewusst gewählt, betonte Moderator Hans Creutz. Zum einen gebe es in der westlichsten närrischen Hochburg Aachen 50 Vereine, die das fröhliche Brauchtum hoch hielten und auf der anderen Seite die Aachener Printmedien, die ja auch immer damit leben müssten, dass es in der Fünften Jahreszeit auch noch andere Themen gebe als Karneval. In der knapp zweistündigen Veranstaltungen entwickelte sich ein für beide Seiten ein munterer und gewinnbringender Austausch.


Die drei hauptberuflichen Journalisten des Zeitungsverlages stellten sich und ihre Arbeit in den Redaktionen vor, bevor die Vereinsvertreter Fragen, Anregungen und Wünsche frank und frei vortragen konnten. Am Ende des Workshops waren sich alle Beteiligten einig: Diese Diskussion in angenehmer Atmosphäre fand auf Augenhöhe statt. In dieselbe Kerbe schlug folglich auch AAK-Präsident Frank Prömpeler: „Öffentlichkeitsarbeit wird immer wichtiger für die Vereine, auch weil der Karneval mit der Zeit geht und sich ständig wandelt. Dank an alle Beteiligten hier in dieser Runde.“


Zusätzlich erhielt jeder Vereinsvertreter einen eigens zu diesem Anlass von den Redaktionen erstellten Leitfaden mit vielen Informationen rund um eine erfolgreiche Pressearbeit.

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